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Ausbildung zur Hotelfachfrau: Mit diesem Beruf steht einem die Welt offen.

Johanna Ausbildung Hotelfachfrau in Hanstedt

mehr Infos zur Ausbildung in der Branche Tourismus, Gastronomie und Hotel gibt es hier: Menschen & Berufe

Hotelfachfrau – Gastfreundschaft ist eine Lebenseinstellung.

Zu Beginn ein gemeinsames Essen

Johanna lernt heute Hotelfachfrau, sie entdeckte eines Tages in einer Zeitung eine spannende Anzeige. Das Hotel Sellhorn in Hanstedt, gelegen in der beliebten Lüneburger Heide, suchte neue Auszubildende. Das ist an sich nicht neu, aber das Hotel machte dies auf eine sehr charmante Art und zeigte damit selbst direkt, um was in diesem Metier geht. Es geht um Gastfreundschaft. Das Hotel Sellhorn lud Interessierte zu einem Essen ein, bei dem man sich im Anschluss entspannt mit den Geschäftsführern austauschen konnte. Johanna Köhn fühlte sich direkt willkommen und war beeindruckt von dem sehr persönlichen und herzlichen Umgang, der in diesem Hotel gepflegt wird. „Ich wollte immer etwas mit Menschen in meinem Beruf zu tun haben, deshalb habe ich auch ursprünglich geplant im Pflegebereich zu arbeiten, aber letztlich habe ich festgestellt, dass es nicht ganz zu mir passt“, erzählt Johanna Köhn. Da sie ein sehr offener, positiver und kommunikativer Mensch ist und dieses auch in ihrem Berufsalltag ausleben und dies vor allem auch einbringen möchte, hat Johanna Köhn sich entschieden, noch einmal neu zu starten. Diesen Schritt bereut sie keinen Moment: „Es ist einfach schön, anderen Menschen eine schöne Zeit zu bereiten und Freude zu schenken.“

Immer die Contenance halten

Um dies täglich mit vollem Einsatz zu gewährleisten, braucht es aber nicht nur eine positive und fröhliche Grundeinstellung, man muss auch ein gewisses, diplomatisches Geschick mitbringen, da man bei jeder möglichen Laune eines Gastes, nie die Contenance verlieren sollte. Ebenso wichtig ist es flexibel zu sein, weil man im Schichtbetrieb arbeitet und in einem Hotel hält man auch am Wochenende oder in den Abendstunden seinen Gästen die Tür auf und ist für sie jederzeit ansprechbar. Und man sollte gut zu Fuß sein, da einen die vielfältigen Aufgaben, die täglich zu bewältigen sind, gut auf Trab halten. „Unser Job ist es, uns so viel Mühe zu geben, dass unsere Gäste mit nichts eine Mühe haben, sondern einfach entspannen und genießen können“, sagt Johanna Köhn zusammenfassend.

Vielseitigkeit als Hotelfachfrau macht Spaß

Die wesentlichen Stationen, die Johanna Köhn in ihrer Ausbildung durchläuft, sind der Service, der vor allem im Restaurantbereich stattfindet, wo man seine Gäste bedient und dafür sorgt, dass der Gast sich rundum wohlfühlt. Weiter geht es im Housekeeping, wo es darum geht, die Gästezimmer sauber und aufgeräumt zu halten. An der Rezeption nimmt man seine Gäste in Empfang und hilft bei allen möglichen Fragen und Wünschen weiter. Hier läuft man zwar nicht so viel, aber das lange Stehen verlangt noch viel mehr Kondition. Mal länger sitzen kann man sicherlich im Büro- und Buchhaltungsbereich, aber auch da gibt es reichlich zu tun und zu lernen, hier lernt man dann auch die essenziellen kaufmännischen Aufgaben. Darum resümiert Johanna Köhn auch: „Unsere Ausbildung ist wirklich komplex, da wir die wunderbare Chance haben, uns sehr verschiedene Fähigkeiten aus sehr unterschiedlichen Bereichen anzueignen. Dass macht wirklich Spaß.“

Herzlichkeit und familiäre Atmosphäre

An ihrem Arbeitgeber schätzt sie nicht nur die schon erwähnte Herzlichkeit und die sehr familiäre Atmosphäre, wo jeder für jeden da ist und man an einem Strang zieht, Johanna Köhn lernt hier im Ringhotel Sellhorn auch, wie wichtig ein stimmiges Hotelkonzept ist. „Wenn man sich das komplette Ambiente hier bei uns im Haus anschaut und auf sich wirken lässt, dann spürt man wie hier auf eine moderne Art unsere Heimat, die Lüneburger Heide, interpretiert und schön präsentiert wird.“ Auf jeden Fall fühlt Johanna Köhn sich in ihrem Ausbildungsbetrieb, dem Ringhotel Sellhorn, sehr wohl und zu Hause. Aktuell könne sie sich daher auch vorstellen, nach der Ausbildung, hier im Haus weiterzuarbeiten. Aber wer weiß schon so genau, was ein langes Berufsleben alles für einen noch an schönen Überraschungen parat hält. Der Beruf ist eben nicht nur äußerst abwechslungsreich, sondern man kann ihn am Meer, in den Bergen, in der Großstadt oder eben auch überall auf der Welt ausüben, wie Johanna Köhn am Ende noch schmunzelnd verrät. In jedem Hotel benötigt man dasselbe Fachwissen und Handwerk und überall auf der Welt beginnt die Gastfreundschaft mit einem Lächeln.

Januar 2021
Frank Sill, Kumst Media

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