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Robert, 25
Karosserie- und Fahrzeugmechaniker in Winsen

Robert ist im 4. Lehrjahr seiner Ausbildung bei Feldbinder. Er wird Karosserie- und Fahrzeugmechaniker und spricht mit Abteilungsleiter Andreas darüber, wie man Privatleben und Ausbildung in Einklang bringt.

Auszubildender Robert sitzt im Umkleideraum seiner Firma vor einem Spind

Robert wird Karosserie- und Fahrzeugmechaniker in Winsen (Luhe)

Drei Semester Soziologiestudium in Jena. Dann war Schluss mit den Vorlesungen. Obwohl Robert das Thema total interessierte, merkte er, dass ihm die Theorie im Studium einfach zu viel wurde. Außerdem erwartete seine Freundin damals ein Kind. Kurz gesagt war das eine Zeit voller großer Entscheidungen. Zuerst musste Robert schnell Geld verdienen und jobbte erst einmal im Supermarkt. Er half in einer Schmiede aus und vieles mehr. „Ich will am Ende des Tages sehen, was ich geschafft habe.“

Wie sieht der Arbeitsalltag aus?

Inzwischen macht der heute 25-Jährige eine Ausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker in der Feldbinder Spezialfahrzeuge GmbH. Hier stellt er Fahrzeugteile wie Rohre, Ventile oder Schläuche her und kümmert sich um deren Pflege. Im Grunde genommen stellen Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker Schäden an und in Fahrzeugen fest, dokumentieren die Ursachen und reparieren die Mängel. Dazu braucht man nicht nur Körperkraft, sondern auch Motivation und den Willen, mit anzupacken. Trotzdem darf man kein Grobmotoriker sein. Für die Montage- und Reparaturarbeiten ist Geschicklichkeit gefragt.

Studium versus Ausbildung

Jedoch hat er seinen Weg jetzt klar vor Augen: Nach seiner Ausbildung wird er als Hydrauliker bei dem Fahrzeughersteller arbeiten. „Besser hätte es nicht kommen können. Denn meine Entscheidung für diese Ausbildung habe ich nie bereut.“ Vom Studenten zum Azubi – also kein Problem? „Auf keinen Fall, gar nicht. Denn als Student macht man mal dies, mal das und ist sehr auf sich allein gestellt“, sagt Robert. „Ich mag die Struktur einer Ausbildung. Jedenfalls wird man mehr an die Hand genommen. Schließlich kommt mir der geregelte Tagesablauf sehr entgegen.“ Denn sein Arbeitstag beginnt morgens um 6 Uhr und endet um 14 Uhr. „Ich kann also viel Zeit mit meiner Tochter verbringen. Das ist super.“

Die Ausbildung gilt als anspruchsvoll. Angehende Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker haben mit vielen Hightech-Anwendungen zu tun und müssen sich Spezialwissen rund um Hydraulik, Pneumatik und Elektronik aneignen. All dies machte Robert damals den Abschied vom Hörsaal leicht und er kam schnell in seinem neuen Leben mit einer gesicherten Zukunft als Azubi an.

Dank seiner Studiensemester hat er seine Ausbildungszeit verkürzen können – auf zweieinhalb statt dreieinhalb Jahre. Nach seiner Ausbildung kann er sich beruflich noch mehr vorstellen. Er denkt über einen Meisterlehrgang und weitere Schritte auf der Karriereleiter nach.

Auf jeden Fall will Robert seiner Familie irgendwann ein eigenes Haus finanzieren. Alles Weitere lässt er sich noch offen: „Wer weiß, was sonst noch kommt.“

Auszubildender Robert in der Werkstatt beim Schleifen mit Schutzmaske

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