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Die Ausbildung zum Industriemechaniker für Instandhaltung – Schrauben, Basteln Schweißen und noch viel mehr.

Ausbildung Industriemechaniker in Emden

Du möchtest mehr zum Thema Ausbildungsberufe im Bereich Elektro & Metall erfahren? Wir haben hier die wichtgsten Infos für dich: Menschen & Berufe

Die Maschinenflüsterer

Ein perfektes Produkt zum vereinbarten Termin. So lautet der Anspruch von Hersteller und Kunde an die Fertigung. Damit dieses Ziel erreicht werden kann und keine unnötigen Kosten entstehen, ist ein reibungsloser Produktionsprozess erforderlich. Die Instandhaltung der Maschinen spielt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle. Dafür braucht es weit mehr als nur Begeisterung für die Arbeit mit Maschinen – technisches Verständnis und das nötige Fachwissen sind genauso wichtig wie handwerkliches Geschick.

Für Jannes Bley, Leon Schuhmacher und Riko Janssen genau die richtige Mischung. Seit Kurzem erlernen sie bei der Emder Werft und Dock GmbH den Beruf des Industriemechanikers für Instandhaltung. Ein Bürojob kam für die drei Azubis nicht in Frage. „Ich schraube zuhause sehr viel. Für mein Hobby brauche ich auch Kenntnisse im Bereich Metallbau. Deshalb ist so ein Ausbildungsberuf genau das Richtige für mich“, sagt Jannes. Und auch sein Azubi-Kollege Riko hat Spaß daran, „sich die Hände auch mal schmutzig zu machen“.

ein Praktikum ist oft der Start

Die Emder Werft und Dock GmbH bildet aktuell insgesamt 13 junge Menschen – verteilt über vier Jahre – in verschiedenen Berufen aus. Im Dezember 2020 hat der Betrieb das IHK-Qualitätssiegel „TOP Ausbildung“ erhalten und kann sich damit zu den besten Ausbildern in der Region zählen. Ausgangspunkt für einen Ausbildungsplatz im Unternehmen ist meist ein Schüler-Praktikum, berichtet Ausbilder Stephan Lomscher: „So haben wir tatsächlich fast alle unsere Azubis kennengelernt – zumindest vor der Corona-Pandemie.“ Der Vorteil liegt auf der Hand: „Man gewinnt auf diese Weise einen sehr guten Eindruck vom Auftreten, der Arbeitsweise und dem technischen Verständnis einer Person.“

Feilen, Bohren, Drehen und Fräsen, Schweißen

Während ihrer Ausbildung lernen Jannes, Leon und Riko alles, was sie für die Arbeit als Industriemechaniker für Instandhaltung brauchen – angefangen bei den Grundlagen. „Unsere Azubis eignen sich in der ersten Zeit nicht nur Wissen rund um die Betriebsgrundlagen und die Arbeitssicherheit an, sondern machen sich auch mit den verschiedenen Werkzeugen und Maschinen vertraut“, so Lomscher. Feilen, Bohren, Drehen und Fräsen, Schweißen… – wenn Jannes, Leon und Riko später durch die komplette Fertigung des Betriebes geschickt werden, sollen die Handgriffe sitzen. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich in der kurzen Zeit so viel lernen würde“, so Leons Zwischenfazit nach den ersten Wochen im Betrieb. Neben den abwechslungsreichen Tätigkeiten schätzen die drei Auszubildenden aber auch das Miteinander: „Man wird hier nicht einfach so in den Beruf hineingeworfen. Wenn etwas noch nicht sitzt, dann wird es uns auch gern noch ein zweites oder drittes Mal erklärt“, lobt Riko.

Rund dreieinhalb Jahre liegen noch vor ihm und seinen Azubi-Kollegen. Für die Zeit danach haben sie bereits Pläne. Ihr Ausbildungsbetrieb, die Emder Werft und Dock GmbH, soll ein Teil davon sein – zumindest, wenn es nach ihnen geht. Aber auch über das Thema Weiterbildung haben sich Jannes, Leon und Riko bereits Gedanken gemacht. Für Leon war es sogar ein entscheidendes Kriterium bei der Berufswahl, erzählt er: „Für mich war es wichtig, mir einen Ausbildungsberuf mit Weiterbildungsmöglichkeiten auszusuchen. Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich mich – wenn ich meine Ausbildung gut abschließe – weiterbilden und meinen Techniker machen werde.“

Mai 2021,
Michelle Weilbeer, IHK für Ostfriesland und Papenburg

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