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Ausbildung zur Fachinformatikerin für Systemintegration in Emden

Sarah macht eine Ausbildung zur Fachinformatikerin in Emden, Moin Future

Wo sich alles um Technik und Datenströme dreht

Mehr Praxis. Die hatte sich Sarah Thiele während ihres Informatik-Studiums in Emden gewünscht. Allerdings hat die 21-Jährige den größeren Praxisbezug letztlich nicht im Hörsaal gefunden, sondern im Rahmen einer dualen Ausbildung zur Fachinformatikerin im Bereich Systemintegration. „Im Studium haben wir zum Beispiel nie einen PC neu aufgesetzt. Das war eine meiner ersten Aufgaben im Betrieb“, sagt sie. Seitdem ist von Langeweile auch keine Spur. „Zuletzt bin ich alleine nach Hamburg gefahren, um dort ein neues Büro zu besichtigen und zu prüfen, ob die Technik so passt“, erzählt die Auszubildende, die aktuell ihr zweites Lehrjahr bei der Spedition Jakob Weets e.K. in Emden absolviert.

Ein gutes Miteinander ist wichtig

Diese zählt zu den besten Ausbildungsbetrieben in der Region. Schließlich hatte die IHK dem Unternehmen im September 2020 das Qualitätssiegel „TOP-Ausbildung“ verliehen. „Uns ist das Miteinander ganz wichtig. Dass wir persönlich mit dem Menschen gut klarkommen“, so Nicolas Weets, der Ausbilder der Fachinformatiker. Denn im Vorstellungsgespräch gehe es nicht nur um Noten und Co., sondern man lerne die Person näher kennen. Schließlich spielt auch für Sarah das Miteinander eine entscheidende Rolle: „Ich finde das Arbeiten im Team oft sehr witzig. Wir sind auch manchmal am Wochenende im Betrieb und da ist der Spaß abseits der Arbeit ein großer Faktor“.

Von PC bis Firewalls

Während der dreijährigen Ausbildung lernen die 21-Jährige und ihre Azubi-Kollegen alles rund um die Technik: Angefangen bei den Basics wie beispielsweise dem Einrichten von PCs oder Druckern über die Infrastruktur im Hintergrund bis hin zu Firewall, Server etc. Die Auszubildenden sollen alles lernen, „um im Beruf arbeiten zu können, nicht nur bei uns“, sagt ihr Ausbilder. Vielmehr empfindet Sarah dabei die  stetigen Neuerungen in der IT am herausforderndsten: „Da up to date zu bleiben und sich mit den Weiterentwicklungen, Updates etc. auszukennen.“

Mehr Praxis von Anfang an

Wobei ihre Entscheidung für den Wechsel – duale Ausbildung statt Studium – hat Sarah bisher nicht bereut. „Ich wüsste nicht, ob ich nach dem Studium so in den Beruf einsteigen könnte wie nach der Ausbildung“. Wenn sie diese abgeschlossen hat, dann würde die 21-Jährige nach Möglichkeit gerne bei der Spedition Jakob Weets e.K. bleiben. „Ich fühle mich hier sehr wohl und habe gute Kollegen“.

Stefan Claus, Mai 2021
IHK für Ostfriesland und Papenburg

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