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Mechatroniker müssen sehr viel können und wissen – Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechanik, Pneumatik und Hydraulik gehören dazu. Das hat Ibrahim motiviert seine Ausbildung zu starten.

Ibrahim wird Mechatroniker in Bremervörde

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die Ausbildung zum Mechatroniker ist für Ibrahim genau das Richtige. Abwechslung und Herausforderungen jeden Tag.

Ibrahim war auf der Suche nach einer abwechslungsreichen Ausbildung. Er hat sich entschieden, Mechatroniker zu werden. Warum dieser Beruf besonders vielfältig ist, hat er uns im Interview erzählt.

Wie bist du auf den Beruf gekommen?

Mir war es sehr wichtig, Abwechslung im Alltag als Azubi zu haben. Als ich gesehen habe, was der Mechatroniker alles können und wissen muss, war ich motiviert und gleichzeitig auch sehr interessiert. Ich wollte gerne mehr über den Hintergrund von Anlagen wissen. Also wie sie funktionieren und was genau dahintersteckt. Deswegen habe ich mich für die Mechatronik entschieden. Bei der Thomas GmbH + Co. Technik + Innovation KG habe ich einen passenden Ausbildungsplatz gefunden.

Was ist das Besondere an deinem Beruf?

Der Beruf Mechatroniker ist wirklich sehr vielfältig. Er setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen: Elektrotechnik, Metalltechnik, Mechanik, Pneumatik und Hydraulik. Was ich persönlich sehr interessant finde, ist, dass man erfährt, wie so eine Maschine oder Anlage funktioniert. Am Mechatroniker ist besonders, dass er aus den oben genannten Bereichen die Grundlagen erlernt und sich nicht so richtig in der Ausbildung auf einen Bereich fokussiert. Nach der Ausbildung kann man dann selbst entscheiden, was einem persönlich am besten gefallen hat. Dementsprechend kann man sich dann weiterbilden.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Mein typischer Arbeitstag sieht so aus, dass ich morgens zu den Kolleg*innen in die Werkstatt gehe und meinen Ausbilder frage, was für den Tag anliegt. Oft geht es dann um die Übungsaufgaben für die Ausbildung, wie zum Beispiel das Programmieren einer kleinen Steuerung oder Sachen fertigen und reparieren. Falls mal Störungen an Anlagen auftreten, nimmt mich mein Ausbilder mit und erklärt mir seinen Arbeitsweg, um den Fehler zu beheben.

Was ist die größte Herausforderung in deiner Ausbildungszeit?

Die größte Herausforderung für mich persönlich in der Ausbildung ist das Erlernen der Programmiersprachen. Die werden für die Speicherprogrammierbare Steuerung verwendet und sind doch sehr umfangreich. Doch mit der Zeit werde ich dies mit Sicherheit beherrschen.

Welche Erinnerungen hast du an deinen ersten Arbeitstag?

An meinem ersten Arbeitstag gab es ein gemeinsames Frühstuck mit den Azubis, Student*innen und der Personalleiterin. Danach wurde ein wenig über die jeweiligen Ausbildungsberufe erzählt. Wir haben einen Rundgang durch die Firma gemacht und dann wurden wir an die Abteilungen, in denen unsere Ausbildung stattfindet, übergeben. Bei mir persönlich war es die Betriebswerkstatt. Dort wurde ich dann sicherheitsmäßig zu den Maschinen eingewiesen, welche ich in Zukunft benutzen würde.

Was sagen deine Freunde zu deiner Berufswahl?

Ich habe Freunde, die ähnliche Ausbildungsberufe erlernen, wie zum Beispiel Elektroniker für Automatisierungstechnik. Sie haben sich selbstverständlich für mich gefreut.

Welchen Rat hast du für Schüler*innen, die sich für die Ausbildung interessieren?

Es wäre vorteilhaft, ein einwöchiges Praktikum zu machen. Da kriegt man doch schon einen guten Einblick in den Beruf Mechatroniker und weiß dann auch nach dem Praktikum, ob es was für einen ist.

Wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Mein Ziel ist es, nach der Ausbildung von dem Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden. Auch hätte ich Lust, mich danach noch weiterzubilden.

April 2022,
Sonja Tiedemann, IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum

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