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Erwin, 22
Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in Celle

Für viele ganz normal, für Erwin ganz besonders: die Arbeit mit Strom, als Auszubildender für Energie- und Gebäudetechnik. Im Gespräch mit seinem Mentor Kevin erzählt er, wie sein Alltag als Elektroniker abläuft und wie es ist, ganze Gebäude mit modernster Technik auszustatten.

Auszubildender Erwin wird Elektroniker für Energie-und Gebaeudetechnik, hat Hände in den Hueften und laechelt, traegt Schutzkleidung, weißes T-Shirt, dunkelblaue Hose

Erwin wird Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in Celle

Seit anderthalb Jahren ist Erwins Arbeitsplatz bei der Firma Kallert Elektrotechnik. Dort macht er seine Ausbildung zum Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik. „Morgens bin ich der erste, der hier in der Firma anwesend ist,“ sagt er stolz. Denn Erwin kümmert sich um die Warenannahme, füllt Bestellscheine aus und fügt alles ordnungsgemäß zusammen. Dann um 7 Uhr geht es auf die Baustelle. Je nach Auftrag wird gefräst, geschlitzt oder  Kabel verlegt. Und mit dem Auftraggeber wird die weitere Installation besprochen. Zum Anfang seiner Lehre lernte Erwin zunächst alle nötigen Grundlagen kennen. Denn er hat das große Glück, dass seine Firma ihn in seiner weiteren beruflichen Entwicklung fördert.

Aber die Ausbildung bringt ihn auch in der Freizeit weiter. Für seine Eltern hat Erwin bereits eine komplette Kernsanierung im Haus durchgeführt und alle Leitungen allein verlegt. Darauf ist er sehr stolz. Zum Ausgleich von der Arbeit powert sich Erwin gerne im Fitness-Studio richtig aus. Neben seiner Ausbildung bleibt dazu immer noch genügend Zeit.

Und im Elektrohandwerk kann man sich später auch noch weiter spezialisieren. Beispielsweise ist das im Bereich Glasfasertechnik möglich. „Glasfaser ist nicht so meins, das gewisse Feingefühl dafür habe ich nicht. Aber in den Netzwerkbereich würde ich schon gern gehen.“ Gerade heute, wo 5G Internetgeschwindigkeit oder Smart Homes große Themen darstellen, ist eine Aus- und Weiterbildung im Elektrobereich absolut zukunftsfähig.

Vorstellungen, wie es weitergehen soll, hat Erwin auch schon. „Nach meiner Lehrzeit würde ich auch gerne ein Haus bauen, eine Familie gründen“. Wohnen möchte er dann dort, wo es etwas ruhiger zugeht. „Ich bin ein Dorfkind“.

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